Openart

Keine langen Worte: auch in diesem Jahr – nach 2009 und 10 – hat die OPEN ART, das Galerien-Festival in München, wieder ihre Website von mir programmiert bekommen. Aufgrund personeller Änderungen nicht mehr von der Agentur Rhein+Liesch aus München, sondern von Testroom in Hamburg gestaltet. Und daher diesmal zum ersten mal in WordPress.

Wie ich hörte war es aber, wie auch die Jahre zuvor, ein voller Erfolg.

www.openart.biz

Bremen Digitalmedia

Es gibt zwei Arten von Interessens-Verbänden. Die, die selber etwas tun, um mit ihren besonderen Problemen fertig zu werden, und die, die anderen erzählen, dass etwas getan werden muss, um eben diesem Interesse zu helfen. Letztere nennt man “Lobby” und hat mit Recht einen ziemlich miesen Ruf.

Bremen Digitelmedia gehört aber zur erst genannten Kategorie. Seit Jahren herrscht eine Kooperation mit der Bremer Uni, die ein duales Studium im Bereich IT/Medien mit den Verbandsmitgliedern organisiert. Es finden Vorträge und Treffen statt, um Probleme der Branche(n) benennen und lösen zu können.

Und da ich ja Teil dieser Branchen bin, freut es mich vor allem inhaltlich, dass ich die neue Website des Verbandes programmieren durfte.

Nun gibt es eine TYPO3-Website mit internem Bereich für die Mitglieder und der Möglichkeit, Stellenanzeigen, Pressemitteilungen und News einzugeben, die dann in den jeweiligen Rubriken der Öffentlichkeit präsentiert werden. Mitglieds-Daten können von eben jenen eigenständig  bearbeitet werden. Die Mitarbeiterin des Verbandes hat die Möglichkeit, über eine zentrale Oberfläche, auf alle Daten zu zugreifen. Alle News, Stellenanzeigen und Pressemitteilungen können mit Facebook und google+ direkt verbunden werden.

Das Design und die Projektsteuerung hat Schröder Büro übernommen, so dass eine technisch wie gestalterisch gute Lösung entstanden ist.

www.bremen-digitalmedia.de

Feinkost Ruch

Der erste Auftrag und ein glatter Erfolg: Für einen Auszubildenden in einer Firma, die eigentlich nicht gestaltet, sondern “nur” Gestaltung in digitaler Form umsetzt, hat Tim sich bei der Website für “Feinkost Ruch” ins Zeug gelegt und einen Entwurf präsentiert, der der Kundin gefiel. Die technische Umsetzung fand in WordPress statt.

http://www.feinkost-ruch.de

Gestatten: Azubi Tim

Mein Name ist Tim Päsler, ich bin 18 Jahre alt und komme aus Bremen. Ich mache meine Ausbildung bei programm:gestaltung als Mediengestalter. Multimedial habe ich unter anderem großes Interesse an Digital- und Printdesign. Vor meiner Ausbildung habe ich die Wilhelm Wagenfeld Schule besucht und habe da schon einige Erfahrungen in der gestalterischen Welt gesammelt. In meiner Freizeit spiele ich Handball und bin aktiv als Trainer im TS Woltmershausen. Ich freue mich meinen Horizont um einige gestalterische Eindrücke und Aspekte erweitern zu können.

Frühgebor(g)en

Der Verein “Vif “, der sich der Sorge um Frühgeborene annimmt, hat eine neue Website auf Basis von Typo3 von mir bekommen. Nach einem Entwurf des Blaukontors.
Die Kundin ist zufrieden und hat sich nach der Schulung – trotz mehrmonatiger Abstinenz – sofort wieder im Backend zurecht gefunden.

www.vif-bremen.de

In See stechen

Manche Projekte ziehen sich hin. In Einzelfällen über Jahre. Andere hingegen brauchen vom Angebot bis zur Fertigstellung nur wenige Wochen. Die neue Website der HANSA HEAVY LIFT war so ein Fall. Und so wie das Unternehmen ist auch ihre Web-Präsenz auf Zuwachs angelegt. In Typo3, erstmal 2-sprachig und mit allen Möglichkeiten, sich zu entwickeln.
Ich find die Site – vom blaukontor entworfen – jetzt schon gelungen und bin gespannt, was da in nächster Zeit passiert.

www.hansaheavylift.com

ein Denkort in Bremen Farge

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde viel versucht, den U-Boot Bunker Valentin einer sinnvollen Nutzung zuzuführen. Die Alliierten wollten das Monster  sprengen, die Anwohner schafften es irgendwie, dran vorbei zu gucken (was bei der Größe echt eine Leistung ist), und die Bundeswehr lagerte ihr Zeugs in einer Ecke. Der Rest wurde dem “kontrollierten Verfall” überlassen.
Nun ist endlich – nach jahrelangem Prozedere –  die Entscheidung gefallen, aus dem Trum eine Gedenkstätte zu machen.
Und ich durfte die neue Website dafür programmieren. Nach einem Entwurf von Oblik und unter reger Beteiligung der kompletten Projektgruppe, was die Arbeit sehr angenehm machte.

www.denkort-bunker-valentin.de

Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da

Aus irgendeinem Grund fiel vor Jahren mal irgend jemandem ein, dass Museen, Geschäfte, Denkmäler und sonstige architektonischen Kulturgüter bei Nacht eine intensivere Wirkung auf uns haben als am Tag. Gepriesen sei er.

Die Münchner Galerien, deren Festival-Wochenende ich seit zwei Jahren online begleite, haben nun beschlossen, dem Trend der lunaren Verlustigung zu folgen und organisieren am 21.5. eine “Night Art”, also ein stadtweites Fest der offenen Galerien bei Nacht mit Konzerten, Ausstellungen und allem, was dem Kunstliebhaber sonst noch lieb und teuer ist.

Wer zu der Zeit in München weilt: hingehen. Lohnt sich.

www.night-art-munich.de

six feet and rising

In der Öffentlichkeit geht’s beim Thema Internet ja mittlerweile fast nurnoch um Inhalte. Das ist zwar gut und richtig, es sollte aber nicht vergessen werden, dass sich die Basis des Ganzen – die Technik also – immernoch schwer in Entwicklung befindet. Wenn man sich z.B. die Darstellung von Schrift betrachtet, hat das Netz noch einen weiten Weg vor sich, bis es sich mit der analogen Welt messen kann. Ich hab zwar neulich hier schonmal über Typografie im Netz was geschrieben, möchte aber nochmal konkret auf eines meiner letzten Projekte hinweisen (und es darüber vorstellen): sk.promedic.
Die meisten werden die Firma nicht kennen: es handelt sich um einen Großhandel für Gesundheitsbedarf. Also vom Einweghandschuh bis zur Spritze alles, was man in einer Arzt-Praxis alltäglich so braucht.

sk.promedic hat sich am Anfang des Jahres einem optischen Relaunch unterzogen. In diesem Zuge sollte auch eine neue Website hergestellt werden, hauptsächlich als Basis für einen Shop, in dem zukünftig Kunden die Waren auch über das Internet bestellen können (der Shop ist gerade in der Entwicklung. Ich berichte sicher später noch darüber). Und da als neue Hausschrift die Officina gewählt wurde, lag es natürlich nahe, diese Schrift auch für den Webauftritt zu nutzen. So hat das Unternehmen nun also in der Kombination von Typo3 und Cufon ein System, mit dem sie nicht nur ihre Inhalte selbständig präsentieren können, sondern diese auch noch in einer Form gezeigt werden, die dem Erscheinungsbild der Firma entspricht.

www.skpromedic.de

Was kostet das eigentlich?

Ich hab neulich einen Auftrag nicht bekommen, weil der Auftraggeber jemanden aufgetan hat, der “deutlich günstiger” ist. Wobei – wenn ich das richtig verstanden habe – der Kollege sein Angebot abgegeben hat, ohne über die Details des Projekts informiert gewesen zu sein.

Sowas passiert natürlich gelegentlich. In meinen 11 Jahren Selbständigkeit habe ich auch schon einige Angebote abgegeben, die sich im Nachhinein als viel zu billig erwiesen haben. Entgegen der ökonomischen Theorie ist eine Angebot nämlich in den meisten Fällen nicht ausschließlich wirtschaftlich kalkulierbar. Das beginnt bei der zeitlichen Einschätzung der Produktion, die sich fast immer  und unvorhersehbar in die Länge zieht, weil Daten fehlen, Details besprochen werden müssen oder z.B. jemand krank wird. Wenn man also im Angebot  20 Stunden Aufwand angibt, kann man eigentlich immer davon ausgehen, dass es 30 bis 40 werden.
Des weiteren ist ein Projekt so gut wie nie zuende gedacht, wenn es in Auftrag gegeben wird. Z.B. hat der Grafiker meistens zwar ein Grund-Layout, das der Kunde abnimmt, entwirft Einzel-Elemente aber erst, wenn sie für die Programmierung gebraucht werden. Was häufig dazu führt, dass dann an den bereits fertigen Seiten nochmal Veränderungen vorgenommen werden müssen, weil an irgendeinem Punkt auffällt, dass das Layout nicht überall funktioniert. Oder dem Kunden fällt auf, dass er unbedingt noch Seite XY haben muss, so dass das ganze Menü nochmal umgestrickt gehört.

Viele solcher Eventualitäten lernt man im Laufe der Jahre früh zu erkennen und kann frühzeitig – also am besten noch vor Angebotsabgabe – darauf hinweisen. Was widerum die Gefahr birgt, dem Kunden eine (kostenlose) Konzeptentwicklung zu liefern, bevor man überhaupt beauftragt wurde (ein Umstand, mit dem ich allerdings in den Jahren nur zwei mal auf die Nase gefallen bin, was ich bei heute etwa 120 abgeschlossenen Projekten vertretbar finde).

Wie auch immer: Ein Angebot abzugeben, dass den Arbeitsaufwand realistisch darstellt, ist schwierig. Eines abzugeben, ohne Details zu kennen, halte ich für unmöglich.